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Einführung

Die Familie Psathyrellaceae umschließt gegenwärtig die größeren Gattungen Psathyrella, Coprinellus und Coprinopsis, sowie die vergleichweise kleinen Cystoagaricus, Lacrymaria, Parasola, Homophron und Mythicomyces, schließlich auch die erst kürzlich errichteten Gattungen Kauffmania und Typhrasa.
Der Schwerpunkt liegt hier auf dem "klassischen" Genus Psathyrella, das heißt der Gattung selbst und einigen Species, die in jüngerer Zeit in andere transferiert wurden. Die Beschreibungen sind hier ausführlicher gehalten und durchweg auch in Englisch verfügbar. Arten, von denen kein Material persönlich untersucht werden konnte, sind als kurze Zusammenfassung nach der jeweils genannten Literatur dargestellt. Alle anderen (in der Liste am Fettdruck kenntlich) umfassender, wobei die Merkmale sämtlicher Aufsammlungen und der Literatur kompiliert wurden. Die Mikroskizzen sind raumsparend ausgeführt; gestrichelte Linien bedeuten keine Überlappung z. B. von Zystiden in natura. Die Angaben zur Verbreitung beruhen auf den Daten in der aufgeführten Literatur; Online-Datenbanken wurden nicht herangezogen. Gelegentlich werden Meldungen aus dem Internet ergänzend genannt. Die in Smith (1972) beschriebenen nordamerikanischen Arten finden nur ausnahmsweise Beachtung, z. B. wenn sie auch auf anderen Kontinenten vorkommen.
Unter dem Punkt "Unters. Koll." die Einzeldarstellungen der jeweiligen Aufsammlungen aufgelistet und abrufbar (Herbarnummer als Verweis). Diese sind über einen längeren Zeitraum entstanden und eher als Notizen zu verstehen; die Skizzen sind nicht maßstabsgerecht. Dort sind Informationen über die jeweiligen Habitate und Substrate verfügbar.
Für jede eigene, teilweise auch für überlassene Kollektionen ist ein Aufzeichnungsblatt mit den makroskopischen Merkmalen, einer Habitusskizze und den Originalzeichnungen der Mikromerkmale archiviert; die Exsikkate sind, wenn nicht anders genannt, im Privatfungarum Andreas Melzer (AM) deponiert.
Im Abschnitt Psathyrella befindet sich ein vorläufiger Schlüssel der aus Europa oder der unmittelbaren Nachbarschaft bekannten Arten als pdf, der frei verfügbar ist. Hinweise, Ergänzungen und Korrekturen sind stets willkommen! Ein zweiter, noch rudimentärer Schlüssel gilt den "exotischen" Arten. Diese sind, soweit Beschreibungen zugänglich, in einem separaten Abschnitt erfasst (noch fehlende als "in work"). Letztlich wurden "zweifelhafte" Arten gelistet, bei denen eine exakte Interpretation kaum möglich erscheint, sowie zahlreiche Spezies "ausgeschlossen", da sie nicht zu Psathyrella gehören. Beides bezieht sich überwiegend auf ältere (historische) Namen.
Verschiedene nomenklatorische Änderungsvorschläge sind nicht offiziell, sondern als Anregung zu verstehen. Gleiches gilt für die Einteilung von Coprinellus, Coprinopsis und Parasola. Näheres hierzu befindet in der Übersicht beziehungsweise unter den jeweiligen (Sub-)Sectionen.
Eine Liste der Synonyme ist allen Gattungen beigegeben und erleichtert ggf. das Auffinden.
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